BEHANDLUNG
Die österreichischen Vorschriften (insbesondere die Empfehlungen der WKO – Wirtschaftskammer Österreich) sowie die geltenden Gesundheitsbestimmungen (z. B. die dem österreichischen Tätowier-Lehrmaterial zugrunde liegende Verordnung BGBl. II Nr. 141/2003) schreiben strenge Hygienestandards vor, um Infektionen zu vermeiden und eine optimale Heilung zu gewährleisten.
Die offiziellen Nachsorgeschritte sind wie folgt:
- Folienentfernung und erste Reinigung: Die vom Tätowierer angebrachte Schutzfolie (oder das Pflaster) sollte gemäß den Anweisungen des Tätowierers, in der Regel nach einigen Stunden, entfernt werden. Anschließend die Stelle vorsichtig mit lauwarmem, fließendem Wasser und einer neutralen, unparfümierten Seife reinigen und danach mit einem sauberen Papiertuch trocken tupfen (nicht reiben).
- Eincremen: Das Tattoo sollte mehrmals täglich dünn mit einer speziell für die Nachsorge empfohlenen Creme eingecremt werden, damit die Haut elastisch bleibt und nicht austrocknet.
Hygienische Verbote (3 Wochen): Während des Heilungsprozesses – der mindestens 21 Tage dauert – sind die Nutzung von Schwimmbädern, Saunen und Solarien sowie direkte Sonneneinstrahlung strikt verboten, da diese das Infektionsrisiko deutlich erhöhen und die Pigmente schädigen können. - Mechanischer Schutz: Die entstehende Kruste darf nicht gekratzt oder abgepult werden, da dies zu Narbenbildung und Farbverlust führen kann. Es wird empfohlen, lockere, saubere Baumwollkleidung zu tragen, die die betroffene Stelle nicht reizt.
Bei Fragen zur Heilung oder bei Auffälligkeiten bitten wir Sie, uns umgehend telefonisch oder persönlich zu kontaktieren.
Bei Fragen zur Heilung oder bei Auffälligkeiten bitten wir Sie, uns umgehend telefonisch oder persönlich zu kontaktieren.
QUELLE: https://www.wko.at/


